Samstag, 16. Juli 2011

Out of Rosenheim

Meine Güte ist das lange her, dass ich zum letzten mal hier geschrieben habe. Ein Symptom für die Menge an Arbeit die ich im letzten Jahr geleiste habe und die wenige Zeit die übrigblieb.
Was für ein Jahr!
Ich habe mich eingearbeitet, ich habe angefangen Verantwortung zu übernehmen und dann begannen die Schwierigkeiten. Schlussendlich wollte meine Cheffin dass ich die Arbeit so wie sie mache und ich wollte sie in ihrem Sinne tun, denn wir sind gundverschiedene Typen. Es hat mir viel Spaß gemacht und das hat mich über manche 50 Stundenwoche getragen - und dann ging es auf einmal nicht mehr.  Ende Juni war Ende und ich habe meine Kündigung abgegeben und war im gleichen Atemzug freigestellt. So habe ich jetzt also den Juli frei und musste schauen wie ich im August an Geld komme.
Was waren das für zwei Wochen! Ein paar Tage nur später bin ich mehr oder weniger zufällig über ein interessantes Stellenangebot gestolpert, angerufen und drei Tage später einen Vorstellungstermin gehabt. Nächste Woche gehe ich hospitieren. Nebenbei alles auf den Weg gebracht um mich erst einmal auf den Weg gebracht um mich freiberuflich über Wasser zu halten.
Am Dienstag dann habe ich auf ein Gesuch reagiert - 4 Wochen in Rosenheim, wieso auch nicht, wohnt doch eine Freundin quasi um die Ecke. 10min später wurde ich dann anderweitig gebucht und so wird es jetzt Datteln statt Rosenheim. Den August wird an mir vorrüberziehen - ich werde nur einmal zwischen durch nach Hause fahren können und habe noch keine Ahnung wir mir das so gefällt... nur die Aussicht auf den Lohn der nach Abzug aller Versicherungen und Steuer übrigbleibt lässt mich dann auf jeden Fall mal strahlen.

Out of Rosenheim heißt es auch für meine Tochter - Mitte September wird sie vermutlich ausziehen und das auch nicht gerade nur um die Ecke sondern gleich nach Berlin. Vielleicht ist es ganz gut, dass sich auch bei mir so viel verändert so bleibe ich schon nicht irgendwie alleine zurück.

Das nur ein Schlaglicht - vielleicht bleibt mir ja im tristen Wohnheimzimmer in Datteln Zeit wieder ein wenig mehr zu schreiben, habe ich doch dort in meiner Freizeit nichts zu tun.

1 Kommentar:

  1. Wie schön, nach so langer Zeit mal wieder ein bisserl was von dir zu lesen. Wie du siehst, gucke ich ab und an rein und habe deine neuen Einträge mit Freude gefunden.
    Schade, dass das mit Rosenheim nicht geklappt hat. Das wäre ja eine schöne Überraschung gewesen, wenn du so nah gewesen wärst.
    Ich habe gerade meinen ersten Arbeitstag nach 3 1/2 Wochen Urlaub gehabt. War ganz ok., aber ich trage mich auch schon länger mit beruflichen Veränderungsgedanken.

    Erst mal liebe Grüße und im anderen Kommentar geht es dann gleich weiter.

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